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Das Mittelalter


Wissenswertes

Wann entstand der gothische baustil

Gothische Baustiel



Wann entstand der Gothische Baustiel

Die Romanik wird wohl im 13. Jh. von der Gothik abgelöst.
Der Begriff Gothik wurde vermutlich von einem italienischen Rennaissancekünstler namens Vasari geschaffen.
Von da an entwickelte sich der Begriff zum Fachbegriff.
Zuvor nannte man die Gothik den "deutschen Stiel"

Die ersten grossen Kirchen- und Klosterbauten, wie z.B. die Kapelle St. Denis (1140) sollte man noch nicht als Geburtsstunde der Gothik erachten.

Als Vater der Gothik wird man wahrscheinlich Albert den Großen / Albertus Magnus, Graf Albert von Bollstädt betrachten können.
Siehe auch -> Albertus Magnus

In diversen Schriften dieser Zeit finden wir entsprechende Hinweise, unter anderem:

  • In der Sabina-Bibliothek fand man in einem Beitrag über Albertus Magnus:
    Normam aedificandi secandum veram geometriam aedificantibus dedit.
    "Er mache den Bauleuten den Plan zum Bau nach der wahren Messkunst."
  • In den Bauhüttenbücher der Benediktiner finden wir über Gothik:
    • Albertische Art
    • Albertus-System

In einer Abhandlung über den Kölner Dom bezeichnet Prof. Wallraf als Planer des Doms Albertus Magnus.

Meister Eckhardt, Schüler Albertus Magnus, führte die Mystik zu ihrer Blüte.
Nun wird beizeiten eine Verbindung zwischen Mystik und Gothik hergestellt und das eine mit dem anderem identifiziert.
Der Urheber der Gothik war aber vermutlich keineswegs über die Mystik zur Gohtik gekommen.
Seine Ambitionen lagen eher im Erleben des Sehens, der Wahrnehmung über das Auge.
Mystik und "Sehen", sind allerdigns doch eher Dinge, die einander nicht unbedingt vertragen.

Von der Idee eines festen Termines oder eines "ersten gothischen Bauwerk" wollen wir Abstand nehmen.


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