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Das Mittelalter


Kreuzzuege

Mittelalter Kreuzzuege Zeittafel Kreuzzuege Seite 1

Geschichtliche Ereignisse der Kreuzzüge

Ereignisse nach Jahren:

Jahr

Ereignis

1147

Sächsische Fürsten führen mit Unterstützung christianisierter Slawen einen Kreuzzug gegen die Obotriten und die Liutizen.

1160

Im Bünnis mit dem Dänenkönig Waldemar I führt der Herzog der Sachsen, Heinrich der Löwe, einen Kreuzzug gegen die Wenden. Die Obotriten (auch: Abodriten) unter ihrem König Niklat werden ihm tributpflichtig.

1187

Das christliche Königreich Jerusalem, geschwächt durch innere Ohnmacht und Thronwirren, wird durch Sultan Saladin eingenommen. Grund für den 3. Kreuzzug.

1187

Schlacht bei Hattin
Am 4. Juli 1187 erlebten hier dei Kreuzfahrer wahrscheinlich ihre größte militärische Niederlage. Zwischen Akko und dem See Genezareth, im Süden der "Hörner von Hattin" trafen hier die Kreuzfahrer auf die Truppen von Saladin. Es sollen 1200 Ritter und 20.000 Soldaten gewesen sein die unter Reimund von Tripolis und König Guido von Jerusalem angetreten waren.
König Guido und der Großmeister der Templer gerieten am Ende der Schlacht in Gefangenschaft. Raimond von Tripolis konnte entfliehen.Rainald de Chattillon wurde nach der Gefangennahme enthauptet. Nur etwa 200 Ritter hatten sich am Ende durch Flucht retten könnne. Durch diese Schlacht ging Jerusalmen wieder verloren. Die Nachricht dieser vernichtenden Niederlage führte letztlich zum dritten Kreuzzug.

1189

3. Kreuzzug.1189-1192
Der dritte Kreuzzug war ein von der Kirche geförderter Kriegszug zur Rückeroberung Jerusalems von den Moslems. Der Kreuzzug wurde von Philipp II. von Frankreich, Richard I. von England und Kaiser Friedrich I.(FriedrichBarbarosssa) angeführt und erreichte lediglich die Eroberung der Stadt Akkon durch die Kreuzfahrer. Kaiser Friedrich I. kam im Verlauf des Kreuzzuges ums Leben

1202

4. Kreuzzug 1202-1204

1209

Beginn der Kreuzzüge gegen die Albigenser (Katharer in Südfrankreich)

1212

Der Kinderkreuzzug
Ein Merkwürdiges Ereigniss, denn zwischen den beiden Zügen (Deutschland und Frankreich) ist keienrlei Verbindung erkennbar. Laut Stadtchronisten sollen
im Jahr 1212 zwischen 7.000 und 25.000 Kinder,
aber auch Erwachsene, ausgehend von Köln und Lothringen
ins Heilige Land aufgebrochen sein.
Als Anführer wird ein charismatischer Kölner Junge namens Nikolaus(möglicherweise ein junger Adliger)
bzw. in Frankreich ein Junge namens Stephan genannt.

Über den deutschen Kreuzzug liegen eingie glaubwürdige, zeitgenössiche Dokumente vor.
Von Seiten der Geistlichkeit wurde dieses Vorhaben
Berichten zu Folge abgelehnt.
Das Schicksal der Kindern ist unsicher.
Möglich, das ein Teil von ihnen in Marseille, Genua oder Brindisi an Bord von Schiffen gegangen ist,
von den Kapitänen aber als Sklaven verkauft wurden.
Andere wiederum sollen Rom erreicht haben.
Die ablehnenden Haltung der Kirche hat sie wohl zur Aufgabe ihre Vorhabens bewogen.
Einige von ihnen kehrte über die Alpen zurück,
andere blieben als Bedienstete in Italien.
Es gibt leider nur wenige Quellen zu den Kinderkreuzzügen.
Falls sie tatsächlich stattgefunden haben, so setzte
die Legendenbildung möglicherweise schon sehr frühzeitig ein.
Der Rattenfänger von Hameln soll sichdarauf beziehen.
Eine recht ausführliche Darstellung bietet Thomas Ritter, "Im Namen des Herrn"

1217

Kreuzzug gegen Ägypten. 1217-1221

1218

5. Kreuzzug 1218-1229
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